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Kunstausstellung 2008
in der Maschinenhalle Gladbeck-Zweckel
(Industriekultur)
4.-6.April
Auszug aus der WAZ vom 7. April 2008
Es soll Leute geben, die denken, Stillleben seien langweilig. Die sollten sich aber schleunigst die Bilder von Hilal Makadessi zu Gemüte führen. Auf seinen Acrylwerken tanzen Bananen Walzer, treffen Sie Tomaten zu einem Date und verschiedene Gemüsesorten feiern eine muntere Party.
Ausgestellt wurden diese und andere Werke auf dem Kunstmarkt der Kunstschmiede Gladbeck. Dabei wurde es definitiv nicht langweilig, denn kein Stand bot das gleiche Bild. Von Acrylmalerei und Holzfiguren über Drahtbauten und Glasarbeiten bis hin zu handgefertigtem Schmuck aus Holz, Silber oder Kupfer, Lampen und sogar Möbel konnten Kunstfans viele einzigartige Kunstwerke erwerben.

Kunst ist Geschmacksache und kein Werk stach besonders hervor, aber für jeden Besucher war das gewisse Etwas dabei. So beispielsweise der "Phönix", die motorbetriebene Kupferbahn von Ernst Heye, in der mehrere Kugeln bewegt werden.
Oder die anmutige Ballerina vor einem Hintergrund aus tiefem Blau, die Harald Nahrstedt auf eine Leinwand gezaubert hatte. Ebenbürtige Konkurrenz bot die etwas vollschlanke Ballerina von Barbara Hänsel, die sich mit ihren Dick-Madames aus Holz bereits einen Namen machte.
Einen Kontrast zum kühlen Ambiente der Maschinenhalle boten die Acrylbilder Gisela Trapps, bei deren Betrachtung man sich irgendwo am Mittelmeer wiederfand. Die Werke der Künstlerin greifen die Stimmung von französischen und italienischen Cafes auf, und der Duft der Croissants des Bistros nebenan stieg dem Betrachter bereits in die Nase und er machte sich bereit, gleich durch enge Gassen zu bummeln.
Mit Schildern von Anette Hasebrink können Wohnungen verschönert und gleichzeitig klare Verhältnisse geschaffen werden. Sie selbst hat ein Schild in ihrer Essecke mit der Aufschrift "Mampf Platz".
"Es wäre schön, wenn sich der Markt in diesem Ausmaß etablieren könnte und die Aufmerksamkeit für die Kunst noch größer wird", sagte Klaus Greuel, der 1. Vorsitzende der Kunstschmiede Gladbeck. Neo Rauch, der zurzeit berühmteste deutsche Künstler, werde wahrscheinlich nicht nach Gladbeck kommen, "aber wir können mit der hier gebotenen Qualität zufrieden sein".
Artikel von Katharina Hölscher

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Stand: 09.06.14