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Eigene Gemäldeausstellung
im Turbinenraum der Maschinenhalle Gladbeck-Zweckel
(Industriekultur)


Samstag 31.10.2009, 18:00 - 22:00 Uhr
Sonntag 1.11.2009, 11:00 - 17:00 Uhr
Vernissage: 31.10.2009, 19:00 Uhr
Lyrikstunde: 1.11.2009, 14:00 Uhr
Ich beabsichtige diese Ausstellung in den Folgejahren zum gleichen Zeitpunkt
zusätzlich mit einer Künstlerkollegin oder -kollegen zu wiederholen.
 
Faltblatt zur Ausstellung


Die Eröffnungsrede wurde von meiner liebenswerten Künstlerkollegin Brigitte Broquet gehalten. Mit dem ihr eigenen Charme einer Französin gab sie ihren Gefühlen zur Ausstellung und der kollegialen künstlerischen Beziehung lebhaften Ausdruck.
Herr Wagner von der Stiftung Industriedenkmal, der auch die öffentlichen Führungen in der Maschinenhalle gestaltet, ging noch einmal auf die Geschichte der Kulturstätte ein und beschrieb mit anschaulichen Worten ihren Entwicklungsgang bis zum heutigen Industriedenkmal. Da auch der nebenstehende Generatorraum offenstand, konnten sich die Gäste einen räumlichen Eindruck von den gigantischen Maschinen und den liebevoll mit Fresken geschmückten Hallen machen. Reste einer verloren gegangenen Arbeitskultur.


Anschließend gab es die Möglichkeit, mit Künstlerin und Künstler ins Gespräch zu kommen. Es wurden anregende Gespräche geführt und so gab es für manchen Besucher neue Erkenntnisse und auch die eine oder andere Überraschung. Grundlage war oft auch die neue Maltechnik, mit der ich meine neuen Bilder vorgestellt habe. Erinnert sie doch teilweise auch an eine Bildauflösung, wie man sie an Computern erzeugen kann. Damit wurde dann auch der Bogen zu meiner beruflichen Tätigkeit gespannt. Doch bei meiner künstlerischen Tätigkeit steht der manuelle handwerkliche Aspekt im Vordergrund. Eine Hilfe ist mir der Computer bei der Vorbereitung.

Auch am Sonntag gab sich die Gelegenheit, mit netten Menschen ein Gläschen Prosecco zu trinken und sich angeregt über die Kunst zu unterhalten. Wer am Samstag keine Zeit gefunden hatte, konnte am Sonntag noch einmal in aller Ruhe die Bilder betrachten.
Gesprächsthema war natürlich auch die nächste Ausstellung, zu der das Thema Balance als Vorgabe dient. Gemeinsam mit meiner Kollegin Brigitte Broquet werden wir das Thema nun ein Jahr bearbeiten und die Werke dann Ende Oktober 2010 wieder in einer Ausstellung mit diesem Rahmen präsentieren. Bis dahin, sollte dann auch schon der nächste Gast bekannt sein, der mit mir im Jahr 2011 wieder ein neues Thema bearbeiten wird. Als mögliches Thema steht "Suche" zur Debatte. Aber das wird sich erst später klären.

Zu allen Themen-Bildern wie Lebensart und für 2010 Balance schreibe ich immer etwas Text, der für die Betrachter auf Manuskripthaltern präsentiert wird. Er beschreibt die Entstehung des Bildes und greift in der Regel bildbezogene Themen auf. So waren es zur Lebensart die besondere Lebensart der Bergleute, die Faszination des Tango Argentino als Lebensausdruck, eine Flaniermeile in Barcelona als Lebensstil, ebenso wie die Cafés in zum Beispiel Paris. Der Lebensstil vergangener Epochen und das karge Leben, das die Menschen in unterentwickelten Regionen führen müssen, nur durch die Liebe zur Heimat gebunden. Und für mich ist auch das Leben am Meer eine besondere Lebensart. Nicht umsonst zieht es viele Menschen an die Küsten der Meere und Ozeane. Hier reduziert sich alles auf Wasser, Land und Mensch, und die Dinge bekommen eine große Klarheit. Aber vielleicht ist es auch der ständige Wind, der die Gedanken reinigt.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 09.06.14