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Eigene Gemäldeausstellung 2015

Reflexionen

am 24. und 25. Oktober 2015
in Halle 2 der Zeche Zollverein

Öffnungszeiten:
am Sa. 24.10.2015 von 12.00 bis 18.00 Uhr
am So. 25.10.2015 von 10.00 bis 18.00 Uhr

So. 17.00 Finissage

Der Begriff Reflexion ist den meisten aus der Physik bekannt. Dort ist es die Bezeichnung für das Zurückwerfen von Wellen an einer Grenzfläche. Seien es nun Licht-, Wärme oder elektromagnetische Wellen. Je nach Beschaffenheit der Oberfläche in Bezug auf die Wellenart, werden die Strahlen komplett reflektiert oder zum Teil absorbiert. Die Wellen werden dabei gebündelt oder diffus wieder gegeben.

Es gibt diesen Begriff aber auch in der Philosophie. Grob beschrieben handelt es sich um ein prüfendes und vergleichendes Nachdenken. Sei es dabei die Reflexion auf unsere Mitmenschen, wie zum Beispiel der Umgang mit Menschen mit Behinderung, oder sei es die Reflexion auf das eigene Innere, die Selbstreflexion.

Ein Anklicken der Bilder zeigt weitere Informationen.


Utrecht





Der Name Gracht stammt aus dem niederdeutsch-niederländischen Raum und so wurden die Kanäle und Wassergräben bezeichnet, die als schmale künstliche Wasserwege angelegt wurden. Ursprünglich zur Verteidigung, Landgewinnung und Entwässerung angelegt, dienten sie auch dem Transport von Waren. So lagen auch die stattlichen Lager- und Kaufmannshäuser an ihnen.
Als sie ihre Bedeutung verloren, wurden viele auch zugeschüttet oder versandeten. Zumal sie als stehendes Gewässer auch einen Krankheitsherd darstellten. Heute ist man sich der touristischen Attraktion immer mehr bewusst und versucht die Grachten wieder zu renaturieren.

Venedig





Was ist nicht schon alles über Venedig geschrieben worden. Daher fasse ich mich kurz. Venedig ist eine Stadt ohne Autos. Man ist auf Fuß- und Wasserwege angewiesen. Venedig lässt sich gut zu Fuß erkunden. Für längere Touren gibt es die öffentlichen Boote (Vaporetto) oder Taxiboote (Motoscafi). Für die engen Gassen gibt es Regeln, die man als Gast auch beachten sollte. Immer rechts gehen und niemals ungünstig herumstehen oder nebeneinander gehen und andere blockieren. Irgendwo essend herumsitzen ist unter Bußgeld verboten. Ebenso das Füttern der Tauben.
Die Häuser sind in jedem Stadtteil durchnummeriert, meistens auf einer Seite fortlaufend. Die Venezianer geben als Adresse nicht nur den Stadtteil (Sestiere), die Straße und die Hausnummer an, manche Straßennamen gibt es mehrfach, sondern auch zusätzliche eine Kirche. Die Sestiere untergliedern sich nämlich noch nach Pfarrbezirken ( Parrochie). Manchmal werden auch Brücken, Plätze oder andere Sehenswürdigkeiten genannt.



Landschaft





Wir Menschen lieben die Natur, keine Frage. Doch wie viel tragen wir zu ihrem Erhalt bei? In Zeiten der Energiewende legen wir Atomkraftwerke still und errichten wir stattdessen Windparks und Hochspannungsleitungen. Wir stellen uns und unseren Energieverbrauch dabei in den Vordergrund und die Natur zieht mal wieder den Kürzeren. Zur Ausbeutung der Natur fallen uns immer neue Methoden ein wie zum Beispiel das Fracking. Mit hohem Druck brechen wir Gesteinsschichten auf um an die letzten Energiereserven zu gelangen ohne die Langzeitfolgen dieser Methode ausreichend zu kennen. Niemand spricht von den hohen Wassermassen die dazu benötigt werden und die durch chemische Zusätze verunreinigt zurückbleiben.
Wann endlich räumen wir der Natur in unserem Leben den Stellenwert ein den sie verdient?

Fotos zur Ausstellung




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© Harald Nahrstedt
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Stand: 02.08.17