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Fotoreisen

Fotoreisen sind eine feine und spannende Sache. Mit der Kamera Städte und Landschaften zu Fuß zu erobern ist ein schöner Zeitvertreib. Wer sich die Zeit nimmt, um das Besondere eines Ortes kennen zu lernen, um es dann in eigenen Fotos auszudrücken, lernt zwangsläufig auch seine Menschen kennen, eine wunderbare zusätzliche Bereicherung. Bei aller Planung hat eine Fotoreise auch etwas Abenteuerliches. Jeder Tag bringt neue ungeahnte Motive und Erlebnisse, die auch nach der Reise lange nachwirken. In meiner Kindheit gab es Wundertüten, die eine Bild und etwas Süßes enthielten. Daran erinnere ich mich, wenn ich mal wieder auf eine Fotoreise gehe. Die spätere Betrachtung der Fotos ist dann noch einmal eine halbe Reise.

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SÜdportugal 2017


Die Regionen Lissabon, Alentejo und die Algarve bilden den Süden Portugals. Durch die lange Küste zum Atlantik hat die Seefahrt eine große Tradition. Viele berühmte Seefahrer und Entdecker waren Portugiesen. Ihre Liste ist beachtlich lang. Der berühmteste unter ihnen ist Vasco da Gama, der den Seeweg nach Indien fand. Im 15. und 16. Jh. war Portugal die führende Seefahrernation und Kolonialmacht. Das zog Kreuzfahrer, Söldner, Händler, Handwerker und Künstler aus ganz Europa ins Land. Durch Kriege und außenpolitische Querelen verlor Portugal später seinen Weltmachtstatus.





Andalusien 2017


Andalusien ist die südlichste Region Spaniens. Die Straße von Gibraltar, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet, ist an der schmalsten Stelle 14 Kilometer breit und trennt Andalusien von Afrika. Diese geografische Lage sorgte seit jeher dafür, dass verschiedener Völker hier ihren Lebensraum sahen. Ihre Kulturen beeinflussten Jahrtausende lang die Geschichte Andalusiens. Noch heute sind ihre Bauwerke Zeugen einer bewegten Geschichte.






Frühling in Wien 2017


Wien gehört zu den grünsten Hauptstädten der Welt, ist doch mehr als die Hälfte der Stadtfläche als Grünfläche gestaltet. Mit den ersten Sonnenstrahlen sind Spaziergänge mit einem Picknick in einem der Parks angesagt. Aber auch ein Spaziergang auf einer der Shoppingmeilen mit anschließendem Cafebesuch hat seine Reize. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erwacht das Leben auf den Gassen. Ein romantischer Abendspaziergang durch die schmalen Gassen des ersten Bezirks ist besonders reizvoll. Die bekannten Wahrzeichen Wiens werden wieder für Besucher renoviert und die öffentlichen Plätze für kommende Events hergerichtet.




Marillenblüte in der Wachau 2017


Ein wunderbares Naturschauspiel und der Beginn des Frühlings ist jedes Jahr die Marillenblüte in der Wachau. Zwischen März und April öffnen sich die Knospen von rund hunderttausend Marillenbäumen und verzaubern die Landschaft in ein pastellfarbenes Blütenmeer. Die Wachau ist Weltkulturerbelandschaft und dieses Ereignis ein in Europa unvergleichbares optisches Ereignis. Etwa 170 Hektar Marillengärten locken viele Besucher jedes Jahr in das Donautal zwischen Melk und Krems. Über Webcams lässt sich der Stand der Knospen verfolgten. Wanderwege führen durch die Marillengärten und bieten wunderbare Aussichten auf die Donau und ihre schöne Uferlandschaft. Nicht zu vergessen die Weingärten, deren Weißweine Weltruhm genießen.



Ostseeraum und Kraniche 2016


Auf meinem Weg zu den Kranichen habe ich vorher noch Ludwigslust und Schwerin besucht. Vor meiner Abreise war ich dann noch auf Rügen und in Wismar.
Einen Kranichschrei zu hören ist eindrucksvoll, aber tausende zu hören ist schon ein besonderes Erlebnis. Der Zug der Kraniche ist eines der spektakulärsten Schauspiele, die die Vogelwelt jährlich bietet. Auf festen Routen führt eine auch durch den Nationalpark der Vorpommerschen Boddenlandschaft. Hier schließen sich die Vögel des Glücks zu großen Gruppen zusammen. Bevor sie ihre Winterquartiere in Frankreich, Spanien und Nordafrika aufsuchen nehmen sie hier noch Nahrung auf.



Rom 2016


Rom bekam schon zu Kaiserzeiten durch den Geschichtsschreiber Vergil den Beinamen ewige Stadt. Und in der Tat, kaum eine Großstadt ist lebendiger als Rom in den Abendstunden und an ein Ende ist wirklich nicht zu denken. Es beherbergt beinahe drei Millionen Bewohner und hat im Jahr etwa doppelt so viele Touristen. Die erwartet bei ihrem Besuch eine unglaubliche Fülle an Sehenswürdigkeiten. Noch immer prägen antike Bauten das Stadtbild. An jeder Ecke stößt man auf Zeugen der bewegten Geschichte.




Elsass 2016


Das Elsass ist die kleinste französische Region und hat ungefähr 1,6 Millionen Einwohner. Mit seiner Hauptstadt Strasbourg ist es europäische aufgestellt, denn an elf Prozent der Tage im Jahr tagt hier das Europäische Parlament. Seit ich das erste Mal im Elsass war, komme ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder hierher. Denn neben dem guten Essen, dem vorzüglichen Wein, der Lebensart der Menschen hier bin ich auch auf der Suche nach neuen Motiven. Die Orte entlang der Weinstraße abzufahren und etwas Neues zu entdecken war und ist immer wieder mein Ziel.




Kuba 2016


Als mir am ersten Morgen das Fotografieren in einem Vorort von Havanna durch eine Polizeistreife verboten wurde, wäre ich am liebsten gleich wieder nach Hause geflogen. Doch ich blieb, nicht zuletzt wegen der vielen netten Menschen. Auf meiner Rundreise lernte ich weitere kennen und die schönen Orte an denen sie leben. Trotz finanzieller Armut haben sie den Reichtum schöner Natur. Ihre Musik und Lebensfreude ist ebenso wohltuend wie ihre Gastfreundschaft. Am Ende meiner Reise war der anfängliche Ärger vergessen und ich hoffe für die Menschen auf Kuba, dass sie nicht vom Tourismus überrollt werden. Die ersten Anzeichen dazu habe ich gesehen. Gerade darum war ich jetzt dort, um das alte Kuba in meinen Bildern und Erinnerungen zu speichern.





London 2015


Wieder eine Fotoreise mit Stefano und wieder ein voller Erfolg. Die ruhige und fachkundige Art wie er die Themen erklärt war im hektischen London sehr angenehm und auch das Wetter spielte mit. Wir besuchten die üblichen Plätze und er sorgte mit Hinweisen aus der Sicht des Reisefotografen für neue Eindrücke. Lange Spaziergänge führten uns auch abseits der Touristentouren und die Plätze zur Blauen Stunde waren fantastisch. Die Menschen um uns herum legten ihre Hektik ab und immer spielte irgendwo ein Straßenmusikant Popsongs oder ein Trio klassische Werke. Ich hätte hier Tage verbringen können. Doch jeder Tag geht einmal zu Ende und die guten Restaurants, die Stefano ausgewählt hatte, waren ein gelungener Abschluss.



Brügge 2015


Brügge sehen und nicht sterben war mein Vorhaben. Auch bei dieser Reise ging es mir vorrangig um Reflexionen, dem Thema meiner nächsten Ausstellung. Und in Brügge findet man eine Menge davon wenn man entlang der Grachten wandert. Ob am Tag, zur Blauen Stunde oder in der Nacht, es gibt viel zu entdecken. Die Stadt gibt sich große Mühe ihre Schätze ins rechte Licht zu rücken. Leider muss eine so schöne Stadt auch ihren Tribut zahlen, es sind die Horden von Touristen. Zu später Stunde, wenn viele davon sich grölend in Discotheken und Kneipen zurückgezogen haben, bekommen manche Orte einen goldenen märchenhaften Glanz. Dann kehrt eine friedvolle Stille ein, so als wolle die Stadt einmal durchatmen.




Krakau 2015


Krakau, an der oberen Weichsel gelegen, wird als schönste Stadt Polens beschrieben. Sie ist die zweitgrößte Stadt Polens. Das Stadtbild ist von einer Vielzahl an Bauwerken verschiedener Epochen geprägt. So finden sich gotische und barocke Bauten neben denen der Renaissance. Krakau ist Universitätsstadt und wurde im Jahre 2000 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt. Viele bedeutende Künstler haben hier gearbeitet und zahlreiche internationale Kulturfestivals finden hier statt. Natürlich gehört zu einem Besuch auch der Spaziergang an der Weichsel ebenso dazu wie die Besichtigung der Wawelsburg.




Utrecht 2015


Utrecht liegt im Herzen der Niederlande und ist eine lebhafte Stadt mit vielen Cafes und Restaurants an den Grachten. Die Stadt hat den höchsten Domturm der Niederlande und er ist immer wieder im Hintergrund zu sehen. Ihre Geschichte reicht bis in die Römerzeit. Zwei Grachten durchziehen die Innenstadt. Die belebte und umtriebige alte Gracht (Oudegracht) und die ruhigere und stillere neue Gracht (Nieuwegracht). Utrecht ist Universitätsstadt und daher auch eine junge und lebendige Stadt.



Venedig 2014

Meine erste Fotoreise mit Stefano und damit die erste Anwendung des Gelernten führte im November 2014 nach Venedig. Morgens um 6 Uhr mit nüchternem Magen auf dem Markusplatz knöcheltief im Hochwasser zu stehen ist schon etwas Besonderes. Doch die Motive ließen auch den prasselnden Regen vergessen und den Kampf mit schützenden Plastiktüten für Kamera und Material. Irgendwann waren die dann nicht mehr wichtig und die Kamera hatte ihre erste Wasserprobe zu bestehen. Es muss also nicht das neuste Modell sein, aber von guter Qualität. Noch einmal galt es die Regeln zu beachten und die stetige Wiederholung brachte mich meinem Ziel näher. Auf dieser Reise fand ich das Thema zu meiner nächsten Ausstellung auf Zollverein - Reflexionen, in vielerlei Hinsicht.


Jersey 2014

Jersey ist eine der britischen Inseln im Ärmelkanal. Dennoch ist sie ein eigener Staat mit einem eigenen Parlament und einer eigenen Währung. Die Hauptstadt ist St. Hellier. Eine kleine Insel mit großer Ausstrahlung. Das Meer, mit einer der weltweit erstaunlichsten Gezeiten, hat diese Insel geformt. Nirgends auf der Insel ist es weiter als zehn Minuten entfernt. Herrliche Wanderwege führen zu Aussichtspunkten von hohen Felsklippen. Der Sandstrand in St. Quen's Bay ist bei Surfern sehr beliebt. Badestrände gibt es in St. Brelade Bay und in St. Aubin's Bay. Verträumte Ortschaften, liebevoll gepflegte Parks und sogar eine Lavendelfarm findet man auf der Insel. Nicht zu vergessen die berühmten Green Lanes, kleine grüne Rad- und Wanderwege, die die ganze Insel durchziehen.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 07.10.17