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Fototouren

Mit kurzen Fototouren nutze ich die Möglichkeit, eine Stadt, eine Landschaft, ein Event oder ein bestimmtes Motiv an einem Tag oder zwei Tagen kennen zu lernen. Neben der Schönheit des Motivs lerne ich meine Umwelt auch immer besser kennen und verstehen. Außerdem bleibe ich so mit meiner Kamera auf Tuchfühlung und übe mich immer wieder in der Bildgestaltung. Diese Touren plane ich meist sehr genau ohne dabei aber auch spontane Eingebungen auszuschließen. So kann eine Tour auch schon mal einen Tag länger dauern. Bei meiner Planung berücksichtige ich auch die Jahreszeiten. Dennoch kommt es auch vor, dass ich zu einer anderen Jahreszeit die Tour noch einmal plane. In Städten nutze ich gerne die Blaue Stunde.

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Schloss Dyck - Parknächte 2017


Auch wenn ich schon einige Illuminationen besucht habe, diese Parknacht war wirklich ein Erlebnis. Alle Möglichkeiten, die Örtlichkeiten und Technik hergaben wurden ausgenutzt. Bei Einbruch der Dunkelheit führt ein beleuchteter Weg rund ums Schloss durch den Park. An unterschiedlichen Stationen wurden Geschichten erzählt oder  Licht- und Tonkunst demonstriert. Es war ein Festival der Sinne. Meine Bilder können nuir einen vagen Eindruck wiedergeben.




Museum Insel Hombroich - Neuss 2017


Die Insel ist der verwirklichte Traum eines Kunstsammlers. Sein Leitmotiv war "Kunst parallel zur Natur". Wer hierher kommt, lässt den Alltag hinter sich und erlebt Kunst im Einklang mit der Natur. Ohne die üblichen Regeln eines Kunstbetriebs kann sich jeder frei bewegen und Kunsträume und Naturräume durchqueren.
In der ehemaligen Raketenstation findet man eher Gebäude wie Wohnungen, Ateliers und Zweckbauten. Hier ist die Langen Foundation mit ihrer Kunstsammlung untergebracht. Die Museumsinsel ist nur wenige Kilometer entfernt und eine landschaftliche Oase. Der pflegende Einfluss des Menschen hält sich wohltuend in Grenzen. Der richtige Ort zum Entspannen und Entdecken.





Dresden 2017


Dresden, die Landeshauptstadt von Sachsen, beherbergt eine halbe Million Einwohner. Hier gibt es in Sachen Kunst und Kultur viel zu sehen. Daher strömen auch tausende Touristen täglich durch die Stadt. Der Theaterplatz, der von der Semper Oper, dem Zwinger und der Hofkirche umrahmt wird, ist ein sehr schöner Ort zum Fotografieren. Leider war die Augustusbrücke bei meinem Besuch eine große Baustelle. Ebenfalls eine riesige Baustelle an der Frauenkirche und die Buden einer Großveranstaltung verhinderten schöne Aufnahmen am Neumarkt. Die Umgebung von Dresden hat ebenfalls viel Sehenswertes zu bieten.





Düsseldorf 2017


Düsseldorf ist nach Köln die bevölkerungsreichste Stadt in Nordrhein-Westfalen und gleichzeitig Landeshauptstadt. Zwischen den beiden 40 km voneinander entfernt liegenden Städten am Rhein wird eine Rivalität zelebriert. Dabei sind Karneval, Bier und Fußball sensible Themen. Da ich beide Städte mag und die Menschen die in ihr leben, widme ich nach Köln nun auch Düsseldorf eine Fotoseite meiner Homepage. Die Rivalität wirkt sich nach meiner Meinung durchaus positiv auf die Kunst aus und beide
Städte bieten ihr eine reiche und vielfältige Plattform.




Vogelpark Walsrode 2016


Der Vogelpark ist aus einer privaten Fasanenzucht hervorgegangen. Die Anfänge reichen zurück bis ins Jahr 1958. Heute beherbergt der Park etwa 4000 Vögel aus ca. 675 Vogelarten. War ich anfangs hierher gefahren um mein neues Tele auszuprobieren, so merkte ich bald, dass ich damit einen Glücksgriff gemacht hatte. Leider sind viele Tiere nur hinter Gitter zu fotografieren. Mit möglichst langer Brennweite und weit geöffneter Blende ganz nah am Gitter verschwindet es fast vollständig.
Der Park ist nicht nur die Heimat der vielen Vogelarten, sondern er ist auch sehr liebevoll angelegt. So findet man zusätzlich das eine oder andere Malmotiv.




Henrichshütte Hattingen


150 Jahre lang arbeiteten bis zu 10.000 Menschen an diesem Ort. Hier wurden Koks, Eisen und Stahl hergestellt. Eisen und Stahl wurden teilweise auch durch Walzen und Schmieden weiterverarbeitet. 1987 erfolgte der letzte Hochofenabstich. Inzwischen ist die Henrichshütte ein Museum für Eisen und Stahl und gehört zum LWL-Industriemuseum. Sie gehört zur Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Auf ihrem Gelände steht der älteste noch erhaltene Hochofen in NRW. Ein gläserner Aufzug fährt bis zur 55 Meter hohen Plattform.




PHÖNIX See Dortmund-Hörde 2016


Im Jahre 1841 baute in der Nähe der Hörder Burg der Fabrikant Hermann Piepenstock ein mit Dampfkraft betriebenes Stahlwerk, die Hermannshütte. Später gehörte die Anlage dem Bergwerks- und Hüttenverein, der Hoesch Unternehmensgruppe und zum Schluss der Thyssen Krupp Ag. Im Jahre 1998 wurde die Anlage stillgelegt. Nach dem Abbau der Anlage und dem Ankauf der Fläche durch die Stadt Dortmund, begannen im Jahre 2005 die ersten Bauarbeiten. Bereits im Jahre 2011 war die Anlage für die Bevölkerung nutzbar.




Schloss Nordkirchen 2016


Auch als Westfälisches Versailles bezeichnet, ist die barocke Schlossanlage ein beliebtes Ausflugsziel im Münsterland. Es wurde im 18. Jahrhundert mit einer Bauzeit von 30 Jahren fertig gestellt. Das Schloss und die ca. 170 ha große Parkanlage wurde von der UNESCO zum Gesamtkunstwerk von internationalem Rang erklärt. Der Innenhof ist öffentlich zugänglich. Heute ist es Sitz der Fachhochschule für Finanzen NRW.




Münster (Westf.) 2016


Münster ist eine meiner Lieblingsgroßstädte, die ich immer wieder gerne (auch ohne Anlass) besuche. Sie hat das Flair einer lebendigen und sympathischen Stadt. Münster hat sich der der Wissenschaft und Lebensart verschrieben. Als Universitätsstadt beherbergt sie viele junge Menschen, was sich auch in der Masse der Fahrräder ausdrückt. Neben vielen traditionellen Lokalen finden sich auch grüne Oasen inmitten der Stadt. Das Wahrzeichen von Münster ist das Rathaus des Westfälischen Friedens mit seinem Friedenssaal.




Niederrhein 2016


Hinter dem Rheinischen Schiefergebirge beginnt der Niederrhein. Bereits bei Wesel ist der Rhein hier mehrere hundert Meter breit. Dämme schützen hier die Niederungen. Bei Emmerich erreicht der Rhein die niederländische Grenze und bildet dann mit den Rheinarmen Waal, Ijssel und Nederrijn sowie der Maas ein ausgedehntes Delta. Das Land ist hier kaum höher als der Flussspiegel. Buhnen halten den mitgeführten Sand auf, Schleusen regulieren den Wasserstand und Sieltore verhindern das Eindringen des Wassers bei Sturmfluten.




Hamburg 2015


Die stolze und schöne Stadt wird auch das Tor zur Welt bezeichnet. Es bietet viele schöne Motive und ist daher auch zum Fotografieren eine Reise wert. Mein Einstieg war ein Workshop mit dem Thema "Available Light" von Freiraum. Leider hat es die ganze Zeit nur geregnet und die Sonne war nicht zu sehen.




Köln 2014/2015


Köln ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt in Nordrhein-Westfalen.
Sie wird auch als die Hauptstadt rheinischer Lebensart bezeichnet. In der Tat sind die Kölner für eine tolerante Lebenseinstellung bekannt. Neben einer regen Kunst- und Kulturszene ist Köln aber auch und insbesondere eine der Hochburgen des Karnevals.
Hier habe ich die Fotokurse zum Thema Köln, organisiert und durchgeführt von  Stefano Paterna (Link zur Website) besucht. Seit meinem ersten Kurs bei Stefano bin ich von Inhalt und Methodik seiner Kurse und Fotoreisen sehr angetan. Köln zur Blauen Stunde ist schon etwas Besonderes.




Herbstleuchten Hamm 2015


Bei dieser Illumination im Maximilianpark in Hamm werden Wiesen, Sträucher, Bäume und Gebäude des Parks mit Scheinwerfern und Projektionen bestrahlt. Dabei finden Plätze des Parks eine Beachtung, die sie tagsüber nicht haben.





Schmetterlingshaus Hamm 2015


Das Schmetterlingshaus in Hamm beherbergt eine tropische Vielfalt auf über 450 Quadratmetern und ist damit das größte in Nordrhein-Westfalen. Es bietet Einblicke in die Welt der Schmetterlinge und zeigt den Lebenszyklus der Falter von der Eiablage, über Raupen bis zum Schlüpfen aus aus ihren Puppen. Hier können im Laufe einer Saison bis zu 80 verschiedene Arten in subtropischer Vegetation hautnah beobachtet werden.


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© Harald Nahrstedt
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Stand: 08.09.17