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Landschaften

In uns Menschen steckt das Jahrtausende alte Verlangen, unser Leben in einer schönen Landschaft zu verbringen. Einmal oder auch mehrmals im Jahr, je nach Geldbeutel, brechen wir für kurze Zeit aus, um in Tagen der Besinnung an diesen Orten uns selbst zu finden. Den Begriff "die Seele baumeln lassen" gerade hier umzusetzen.

Kuba

Hatte ich eine karibische Trauminsel erwartet, so wurde zuerst einmal viel Geduld von mir verlangt. Wenn vier Flieger gleichzeitig in Havanna landen, dann bricht dort die Organisation zusammen. Nach drei Stunden hatte ich meinen Koffer und meine Unterkunft in einer Casa um zwei Uhr nachts. Am nächsten Tag fiel der Ausflug ins Wasser, weil durch den Besuch von Obama keine Busse fuhren.
Am frühen Morgen wurde mir dann noch das Fotografieren am Wohnort durch eine Polizeistreife verboten. Am liebsten wäre ich gleich wieder nach Hause geflogen. Doch ich blieb, nicht zuletzt wegen der vielen netten Menschen auf Kuba. Auf meiner Rundreise lernte ich weitere kennen und die schönen Orte an denen sie leben, trotz finanzieller Armut haben sie den Reichtum schöner Natur. Ihre Musik und Lebensfreude ist ebenso wohltuend wie ihre Gastfreundschaft. Am Ende meiner Reise war der anfängliche Ärger vergessen und ich hoffe für die Menschen auf Kuba, dass sie nicht vom Tourismus überrollt werden. Die ersten Anzeichen dazu habe ich gesehen. Gerade darum war ich jetzt dort, um das alte Kuba in meinen Bildern und Erinnerungen zu speichern.

Provence

Duftend violette Lavendelteppiche inmitten grüner Obstgärten. Olivenhaine neben Weingärten. Natursteinhäuser mit hellroten Ziegeldächern. Schmale schattige Gassen mit steilen Hauswänden. Schläfrige Katzen an sonnenwarmen Plätzen. Liebevoll gepflegte Pflanzen in Kübeln. Vollkommene Stille bis auf das Plätschern eines Brunnens. Ein provenzalisches Dorf während der langen geruhsamen Mittagsstunden. Der Inbegriff des Wunschtraums "wie Gott in Frankreich" zu leben.

Die alpine Provence gehört immer noch zu meinen Lieblingsmotiven. Sie ist eine Region des Lichts, der Farben und der Düfte.

Atlantikküste

Die Atlantikküste ist eine der vielseitigsten Regionen Frankreichs. Sonne, Sand und Meer gibt es hier im Überfluss. Aber auch die Museen der umliegenden Städte müssen sich nicht verstecken. Das besondere aber sind die Märkte und die ausgezeichneten Restaurants, in denen man die besten Weine serviert bekommt.
Diese Region, die sich von der südlichen Bretagne bis hin zur Felsenküste des Baskenlandes erstreckt, bietet für jeden etwas. Flache Marschlandschaften aber auch Pinien- und Kiefernwälder. Traditionsreiche Badeorte mit herrlichen Sandstränden und schönen alten Villen. Inseln mit breiten naturbelassenen Badestränden und vielen Radwegen mit blühenden Malven.


Toskana

Wild zerklüftete Berghänge mit ihren Mamorsteinbrüchen in den Apianischen Alpen. Dicht bewaldete Berghänge im Casentino. Fruchtbare Schwemmlandebene der Maremma. Weite Sandstrände der Versilia-Küste. Sanft geschwungenes Hügelland des Chianti mit kerzengeraden Zypressen und endlosen Weinbergen. Unendlich facettenreich sind die Bilder dieser einzigartigen Landschaft. Ein Paradies für Maler und Naturliebhaber.



Jersey

Jersey ist mit 118 qkm die größte Kanalinsel und liegt 160 km unterhalb von Großbritannien und 20 km vor der Westküste von Frankreich. Sie hat 99.000 Einwohner. Die größte Nord-Süd-Entfernung beträgt 8 km und die größte Ost-West-Entfernung 14,5 km. Die Insel besitzt 570 km Verkehrswege, davon sind 100 km "Green Lanes". Die Hauptstadt ist Saint Helier. Jersey gilt als die sonnenreichste aller britischen Inseln. Alle Kanalinseln gehören weder zum Königreich noch sind sie Kronkolonie. Sie sind als Kronbesitz (crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt. Sie gehören nicht zur EU, werden aber im Handel wie ein EU-Land behandelt. Als gültige Währungen gelten das Jersey-Pfund und das englische Pfund. Neben Englisch wird heute noch Französisch gesprochen. Da es aber stark vom Französischen abweicht, wird es als Jersey-French bezeichnet.
Durch die Lage im Golfstrom herrscht hier ein mildes Klima und es gibt  neben der Vegetation gemäßigter Breiten auch mediterrane Vegetation, wie Palmen, Kamelien, Orchideen, etc.

Tunesien

Zwanzig Kilometer nördlich der tunesischen Hauptstadt Tunis liegt das Künstlerdorf Sidi Bou Said hoch über dem Golf von Tunis, und in unmittelbarer Nähe von Karthago. Ein Ort in den Farben Blau und Weiß. Hier findet man faszinierende Cafes und inspirierende Motive. Sidi Bou Said lockte schon Künstler aus aller Welt, die sich von der Schönheit und der orientalischen Farbenwelt inspirieren ließen. Paul Klee und August Macke schufen hier viele Bilder. Das Dorf ist nach einem muslimischen Heiligen benannt. Auf arabisch bedeutet Said glücklich.
Von meinen zwei Besuchen dort konnte ich viele Inspirationen mitnehmen. Das klare Licht und die Farben wirken auf jeden Besucher überwältigend. Besonders das Morgen- und das Abendlicht tauchen den Ort in surreale Farben. Die Architektur der Häuser, der Gassen und auch der vielen restaurierten Paläste ist beeindruckend.
Sidi Bou Said ist mit seinen ca. 5000 Einwohnern wohl der teuerste Ort in Tunesien. 1912 entdeckte der französische Bankier Baron d'Erlanger das Künstlerdorf auf dem Felsen Kap Karthago. Seit dieser Zeit ist bis heute dieser Ort unter Denkmalschutz und es dürfen nur Bauten im andalusischen Stil erbaut werden. Weiße kubische Häuser mit blauen Holzläden, Nageltüren und Eisengittern.

Dänemark

Viele Male habe ich Dänemark im Frühjahr besucht. Meistens in der Osterzeit. Die Frische der Farben hat mich immer beeindruckt. Aber auch die Gastfreundschaft der Dänen und ihre unkomplizierte und offene Lebensart.


Einzelbilder

Die Häuser von Corn Hill

50 x 70 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt Häuser auf einer Hügelkette. Im Vordergrund befindet sich ein Kornfeld.

Als Vorlage diente das Bild von Edward Hopper, bei dem mich sofort die Licht- und Schatten-Wirkung fasziniert hat.

Licht und Schatten, so gegensätzlich beides ist, so abhängig sind sie voneinander. Im Licht erkennen wir Farben, im Schatten ist alles grau. Doch nur wo Licht ist, ist auch Schatten. Den Landschaften geben sie Tiefe und Struktur.
 
Spanisches Dorf vor einem Unwetter

50 x 70 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt ein spanisches Dorf. Im Hintergrund erkennt man die gelblichen Wolken eines nahenden Unwetters.

Spanien ist aufgeschlossene Lebensfreude und stolze Besinnung auf Tradition. Während in Madrid und Barcelona quirliges Leben und blühende Geschäfte das Stadtbild prägen, fühlt man sich in den kleinen Städten oft in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt, z.B. in Toledo, das zum Nationaldenkmal erklärt wurde, in Salamanca, der goldenen Stadt, oder in Granada mit der weltberühmten Alhambra.
 
Spanische Landschaft

40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt einen Baum in einer sehr kargen Gegend.

Gerade im Sommer, wenn es lange nicht geregnet hat, gibt es wirklich karge Landstriche in Spanien. Ein wenig Regen reicht häufig aber und die Landschaft ist kaum wieder zu erkennen. Die Vielfalt der spanischen Landschaft reicht von den kargen Ebenen der Meseta über die Orangenhaine bei Valencia bis hin zu den Grünen Wäldern der Pyrenäen. Nicht zu vergessen die endlos scheinenden Strände.
 
Alter Bahndamm in Flierich bei Bönen

40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt die alte Bahnstrecke von Unna-Königsborn nach Welver.

Die Strecke ist faktisch zweigeteilt, da keine Brücke mehr über die DB-Strecke Unna – Hamm existiert. Der östliche Streckenabschnitt von Welver nach (Unna-)Königsborn wurde nach der Stilllegung am 29. September 1968 zurückgebaut und in seinem westlichen Teil in einen Wanderweg umgewandelt. Am reizvolleren östlichen Teil liegt der alte Bahnhof Bönen-Lenningsen, den ich um 1980 einmal kaufen wollte.
 
Kastanienbäume am Rapsfeld

40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt Kastanienbäume an einem Feldweg zwischen Rapsfeldern.

Ostwestfalen, diese Landschaft liegt zwischen dem Sauerland und Münsterland und vereint daher ihre Eigenschaften. Man findet hier Wälder in hügeliger Landschaft ebenso wie weite fruchtbare Felder der Soester Börde. Alles hat hier die Ruhe, die dem Westfalen so eigen ist. Die Städtchen Unna, Werl, Soest und Lippstadt reihen sich aneinander wie Perlen einer Kette. Und Perlen sind sie für jeden Besucher der sich die Zeit nimmt, in ihnen zu verweilen.
 

Möhnesee 1-4

Format 18 x 24 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Bilder aus der Gegend um den Möhnesee.

Ostwestfalen, diese Landschaft liegt zwischen dem Sauerland und Münsterland und vereint daher ihre Eigenschaften. Man findet hier Wälder in hügeliger Landschaft ebenso wie weite fruchtbare Felder der Soester Börde. Alles hat hier die Ruhe, die dem Westfalen so eigen ist. Die Städtchen Unna, Werl, Soest und Lippstadt reihen sich aneinander wie Perlen einer Kette. Und Perlen sind sie für jeden Besucher der sich die Zeit nimmt, in ihnen zu verweilen.

Die Gemeinde Möhnesee besteht aus 15 Ortsteilen auf einer Gesamtfläche von 123 qkm. Sie liegt im Süden des Kreises Soest. Hier beginnt auch der Arnsberger Wald - das Tor zum Sauerland. Die einzelnen Ortsteile sind durch die Zuordnung zum Herzogtums Westfalen und dem Kurfürstentum Köln geschichtlich miteinander verbunden. Fast alle Ortsteile sind ca. 1000 Jahre alt.

Das imposanteste Gebäude der Gemeinde ist die Möhnetalsperre. Die damals größte Talsperre Europas wurde 1913 eingeweiht. 1943 wurde die Talsperre zerstört.
Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Gemeinde:
www.moehnesee.de
 

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Stand: 17.08.17