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Orte

Jeder besitzt eine Liste seiner persönlichen Lieblingsorte. Leider kann man derzeit nicht immer dahin reisen. Ich denke da an Haifa in Israel, oder Sisi bou Said in Tunesien. Andere wieder, wie Venedig oder Dubrovnik sind nur ein paar Flugstunden entfernt. Seit ich mit dem Fotografieren angefangen habe, besuche ich auch gerne Städte. Nicht immer finde ich dort Malmotive, denn mein Hauptmotiv ist nun mal die Natur.



Havanna

Havanna wurde im Jahre 1519 von den Spaniern gegründet und war Warenumschlagplatz zwischen der neuen und der alten Welt. Die Handelsmetropole wurde ein Mix aus indianische, afrikanischer und spanischer Kultur. Ihre Spuren findet man noch heute. Havanna hat prachtvolle Kolonialbauten aufzuweisen und ist inzwischen Weltkulturerbe. Paläste und die mächtige Festungsanlage versetzen den Besucher in die Zeit der Piraten, denn auch sie haben in Havanna Spuren hinterlassen. Inzwischen verwendet man die Kanonen jedoch als Straßensperren, genau wie die vielen Kanonenkugeln. Ein Spaziergang durch die typisch karibischen Gassen ist ein besonderer Genuss, ob nun am Tage oder in der Nacht..



 
Trinidad

Trinidad ist wohl einer der schönsten Orte Kubas. Hier findet man eine Mischung aus Kolonialgeschichte, Lebensfreude, weißen Karibikstränden und Live-Musik. Der Ort hat eine lange Geschichte mit Sklavenhandel, Zuckerrohr- und Tabakanbau. Seine Lage war Jahrhunderte auch das Ziel von Schmugglern und Piraten. Die UNESCO hat es zum Weltkulturerbe erklärt. Pastellfarbene Häuser findet man in allen Gassen, die auch noch ihr original Kopfsteinpflaster besitzen. Es soll als Schiffsballast hierher gekommen sein. Neben ihren Hunden führen die Trinitarios auch ihre gefiederten Freunde Gassi. Mit Käfig selbstverständlich. Lauter sind nur noch die vielen Hähne, die sich früh morgens bemerkbar machen. Tagsüber wird in Trinidads Straßen an jeder Ecke musiziert.

Venedig

Was ist nicht schon alles über Venedig geschrieben worden. Daher fasse ich mich kurz. Venedig ist eine Stadt ohne Autos. Man ist auf Fuß- und Wasserwege angewiesen. Venedig lässt sich gut zu Fuß erkunden. Für längere Touren gibt es die öffentlichen Boote (Vaporetto) oder Taxiboote (Motoscafi). Für die engen Gassen gibt es Regeln, die man als Gast auch beachten sollte. Immer rechts gehen und niemals ungünstig herumstehen oder nebeneinander gehen und andere blockieren. Irgendwo essend herumsitzen ist unter Bußgeld verboten. Ebenso das Füttern der Tauben.
Die Häuser sind in jedem Stadtteil durchnummeriert, meistens auf einer Seite fortlaufend. Die Venezianer geben als Adresse nicht nur den Stadtteil (Sestiere), die Straße und die Hausnummer an, manche Straßennamen gibt es mehrfach, sondern auch zusätzliche eine Kirche. Die Sestiere untergliedern sich nämlich noch nach Pfarrbezirken ( Parrochie). Manchmal werden auch Brücken, Plätze oder andere Sehenswürdigkeiten genannt.





Utrecht

Das Bild zeigt eine Brücke und den Teil eines Ufers über die alte Gracht in Utrecht. An den Ufern befinden sich viele schöne alte Bäume. In den ehemaligen Lagerräumen findet man heute nette Restaurants und Bars.



Soest

Soest ist eine alte Hansestadt mit einer über 1000-jährigen Geschichte. Im Mittelalter zählte sie zu den bedeutendsten Hansestädten Europas. Die Lage der Stadt am Hellweg, damals eine bedeutende Handelsstraße, sorgte für weitreichende Handelsverbindungen. Vorhandene Solequellen ermöglichten eine umfangreiche Salzgewinnung und den wirtschaftlichen Aufstieg. Heute werden die Solequellen für einen umfangreichen Kurbetrieb genutzt.
Soest ist Kreisstadt im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Stadt liegt in der Mitte zwischen Dortmund und Paderborn in der fruchtbaren Soester Börde. Die Kernstadt beherbergt ca. 30.000 Einwohner und mit dem Umland sind es ca. 47.000 Einwohner.
 


Möhnesee

Die Gemeinde Möhnesee ist ein Zusammenschluss von insgesamt 15 Ortschaften. Sie liegt im südlichen Teils des Kreises Soest in Nordrhein-Westfalen, zwischen Soester Börde und dem Arnsberger Wald. Die Gemeinde hat etwas mehr als zwölftausend Einwohner. Der Hauptort ist Körbecke mit ca. fünftausend Einwohnern. Fast alle Ortsteile sind über 1000 Jahre alt.
Das herausragenste Bauwerk der Gemeinde ist die Sperrmauer. Sie wurde in den Jahren 1908 bis 1913 gebaut. Sie ist etwa 32 Meter hoch und 650 Meter lang. Der Stausee hat ein Fassungsvermögen von 134,5 Mio. Kubikmeter und seine Fläche ist über 10 Quadratkilometer groß. Damit ist er der größte Stausee Nordrhein-Westfalens. Daher hat der See auch den Beinamen Westfälisches Meer.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 17.08.17