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Provence
Duftend violette Lavendelteppiche inmitten grüner Obstgärten. Olivenhaine neben Weingärten. Natursteinhäuser mit hellroten Ziegeldächern. Schmale schattige Gassen mit steilen Hauswänden. Schläfrige Katzen an sonnenwarmen Plätzen. Liebevoll gepflegte Pflanzen in Kübeln. Vollkommene Stille bis auf das Plätschern eines Brunnens. Ein provenzalisches Dorf während der langen geruhsamen Mittagsstunden. Der Inbegriff des Wunschtraums "wie Gott in Frankreich" zu leben.

Die alpine Provence gehört immer noch zu meinen Lieblingsmotiven. Sie ist eine Region des Lichts, der Farben und der Düfte.




Lavendelfeld in der Abendsonne


80 x 80 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Lavendelfeld in der alpinen Provence.





Lavendelfeld am Dorfrand


80 x 80 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Lavendelfeld in der Provence.






Obstbäume am Rapsfeld


80 x 80 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen


Das Bild zeigt Obstbäume in der Blüte, die auf einem Feldrain zwischen Rapsfeldern stehen.

Die Provence ist auch eine Landschaft der Stille und Einkehr, ein Fluchtpunkt für alle, die der urbanen Hektik für kürzere oder längere Zeit entfliehen wollen. Diese Eigenschaft hat wohl auch dazu beigetragen, dass die Provence zur vielleicht größten Künstlerkolonie der Welt geworden ist, was ihr bis heute ein unverwechselbares Flair verleiht.










Obstbäume in der Provence


50 x 70 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen




Klatschmohnfeld in der Provence


80 x 80 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Klatschmohnfeld in der alpinen Provence. Dort findet man überall diese kleinen Wirtschaftshäuser, die zur Lagerung von Werkzeug und Ernte gedacht sind. Auch wenn der Zahn der Zeit an ihnen nagt, so erfüllen sie doch ihren Zweck.



Lavendelfeld in der alpinen Provence

80 x 80 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Die Provence ist sicher eine der schönsten Landschaften Europas. Mir hat es besonders die alpine Provence angetan. Orte, die fernab von aller Hektik, ein Leben in Beschaulichkeit und Ehrfurcht erlauben, ziehen mich schnell in ihren Bann. Hier komme ich gerne hin und genieße die Mittagssonne zwischen warmen Hausmauern, wie eine Katze. Hier kann man die eigene Lebensbatterie aufladen, um sie dann am Abend, wenn warme Winde über die Hügel streifen, in ausgelassenen Festen wieder anzuzapfen.




Sonnenblumenfelder in der Provence


50 x 70 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Nutzgebäude inmitten von Sonnenblumenfeldern. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wenn die Blütenköpfe mit der Sonne wandern.

Die Provence ist ein Land, das mit seinen Grundfarben Rot (wie der Mohn), Gelb (wie die Sonnenblumen), Grün (wie die Platanen- und Pinienwälder) und Blauviolett (wie die üppigen Lavendelfelder) seit jeher romantische Gemüter angezogen hat. Vor allem ist es aber auch ein Land, in dem es auf tausenderlei Weise duftet: nach Rosmarin, Thymian, Salbei, Basilikum, Minze, Portulak und provenzalischen Kräutermischungen.
 


Van Gogh-Brücke bei Arles


40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt den heutigen Nachbau der Brücke, die von van Gogh gemalt wurde.

Am 20. Februar 1888 bestieg Vincent van Gogh den Zug nach Arles, da ihn die leuchtenden Farben des Südens anzogen. In Arles bezog er ein kleines Zimmer in einem Restaurant. Hier brachte Vincent seinen Stil - beeinflusst durch die umgebende Landschaft - zur Vollendung.

Die "Brücke von Langlois bei Arles" malte er mehrfach. Die Bilder weisen Merkmale des Impressionismus auf, gehen aber auch darüber hinaus. Die als Schatten erkennbare Frau mit Schirm auf der Brücke, die lockere Pinselführung auf der Wasseroberfläche, das Unterdrücken von Licht und Schatten oder die helle mit Blau und viel Weiß unterstützte Farbgebung erinnern an den Impressionismus. Die Verwendung der Farben sind aber nicht mehr nur Ausdruck einer "Impression", sondern sie zwingen den Blick des Betrachters durch ihre expressive Ausstrahlung auf die konkreten Gegenstände. Die Komposition ist übersichtlich und die einzelnen Motive sind klar voneinander getrennt.
 


Vaison la Romain


40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt eine römische Brücke über die Ouvèze, die den neuen Stadtteil mit dem alten verbindet.

Das geschichtsträchtige Dörfchen liegt in der Provence, zwischen Rhône-Tal und dem von Radfahrern gefürchteten Mont Ventoux. Hier tummelten sich schon die alten Römer, einige hundert Jahre später auch der französische Adel. Weinliebhabern ist Vaison la Romaine ebenfalls ein Begriff: An den Hängen der Umgebung reifen die Trauben für den „Côtes du Rhône“.

Prächtige Straßen, prunkvolle Bauten, ein antikes Theater: Die Römer zogen alle Register ihrer architektonischen Kunst und errichteten vor etwa 2000 Jahren nahe des heutigen Vaison la Romaine eine feudale Stadt. Anfang des 20. Jahrhundert wurden auf einer ca. 15 Hektar großen Fläche Teile der ehemals prächtigen Provinzstadt ausgegraben. Wer wissen will, wie gutsituierte Römer in Saus und Braus lebten, kann sich hier ein umfassendes Bild davon machen.

In Vaison la Romaine hat auch das Mittelalter überlebt. Auf einem kleinen Hügel stehen die Häuser der Altstadt. Darüber thront das Schloss der Grafen von Toulouse, das 1195 erbaut wurde. Die alten Gebäude trotzten erfolgreich Kriegen und den Naturgewalten. Wer sich in die verwinkelten Gassen der Altstadt begibt, reist in der Zeit einige hundert Jahre zurück und erlebt Mittelalter pur.
 


Blick auf Aurel


40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt einen Blick auf Aurel. Im Vordergrund stehen blaue Lilien.
Aurel ist eine französische Gemeinde im Departement Drôme und der Region Rhône-Alpes. Das abgelegene Dorf in der Provence mit 220 Einwohnern (2006) ist über eine kleine asphaltierte Straße, etwa 1 Stunde von der Autobahn bei Valence, zu erreichen. Errichtet wurde die Gemeinde z. T. an einem steilen Felsen. Die Häuser dort sind teilweise nur zu Fuß zu erreichen.
Aurel war vom 13. Jahrhundert bis zur Zeit der Französischen Revolution Lehensgebiet der Bischöfe von Die. Im 11. Jahrhundert befanden sich dort vier Kirchen, für die Größe des Dorfes eine erstaunliche Anzahl.
 


Dorf in der alpinen Provence

80 x 60 cm

Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Das Bild zeigt den Hangweg eines alpinen Dorfes. Links erkennt man ein trockenes Flussbett, das sich schnell in einen reißenden Strom verwandeln kann.

Es gibt einen Dorftyp, der heute als unverkennbar provenzalisch gilt. Ihn findet man vor allem in den Departements Var und Vaucluse. Zu den Gemeinsamkeiten dieser Orte zählen eine eindrucksvolle Berglage und Häuser mit hellroten Ziegeldächern, grünen Fensterläden sowie efeuüberwucherten Mauern aus grobbehauenen Steinen. Charakteristisch sind auch die schlichten, dunklen Kirchen, deren Glockentürme oft mit verspielten Eisenverzierungen gekrönt sind, die Brunnen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die schattigen Plätze und Promenaden sowie die oft menschenleeren Gassen mit Kopfsteinpflaster.
Es gibt auch heute noch Ortschaften die langsam sterben, wie es bis in die 50er Jahre das Schicksal so vieler Dörfer der Provence war. Die verfallenen Orte mit ihrem schaurig-schönen Zauber inspirierten zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Schriftsteller wie Jean Giono zu Werken, in denen die Provence düster und bedrohlich erscheint. Ganz anders als die heitere, idyllische Provence Frederic Mistrals, doch ebenso sagenumwoben und geheimnisvoll.



Mohnfeld in der alpinen Provence


50 x 40 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt eine leuchtende Mohnwiese vor einem Nutzgebäude.

Leuchtend rote Mohnwiesen findet man in der Provence recht häufig. Bei uns erscheinen von Mai bis Juni die scharlachroten Mohnblüten, die auf langen, behaarten Stängeln sitzen. Die Blüten sind sehr vergänglich. Oft sind sie nach einem Tag wieder verblüht, und so sieht man die eiförmigen Fruchtkapseln schon während der Blütezeit.



Dorf hinterm Kornfeld


50 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Kornfeld und die Umrisse eines Dorfes im Hintergrund.

Nahezu versteckt liegt dieses Dorf hinter dem Kornfeld. Der Mohn überwuchert das Korn und drängt es in den Hintergrund. Links sieht man die Bäume eine Waldes ins Bild ragen. Schon van Gogh fand Gefallen an einem Kornfeld im südlichen Flair und malte das Kornfeld mit Zypressen.




Dorfansicht in der alpinen Provence


50 x 60 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Das Bild zeigt die markanten Umrisse eines alpinen Bergdorfes.

Kunst- und Kulturliebhabern bietet die Provence nicht nur römische, gotische und barocke Kunstwerke, sondern auch besonders interessante Architektur: Alte Kirchen und Abteien, im frühen Mittelalter erbaut, die harmonische Gebilde mit wenigen Fenstern zeigen, stehen im Gegensatz zu schlichten Gebäuden mit mehr Fenstern des 12. und 13. Jahrhunderts, während man im barocken 17. Jahrhundert Gebäude fast schon verschwenderisch mit Schnörkeln und Ornamenten verzierte. Kirchen und Abteien aller Epochen sind einen Besuch – und besonders eine Besichtigung wert.



Treppenaufgang in der Provence


40 x 30 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt einen typischen Treppenaufgang der Provence.
Wenn man durch die kleinen Bergdörfer der Haute-Provence streift, trifft man immer wieder auf solche Treppenaufgänge.

 


Grand Canyon & Pinie am Weg


40 x 30 cm und 30 x 40 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt eine Pinie am Wegrand neben zwei Nutzgebäuden.
Nur wer mit offenen Augen die Provence bereist, finden an jeder Wegbiegung solche idyllischen Motive. Beide Bilder stammen von einer Tour durch die alpine Provence.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 06.09.17