Sie sind hier: Ölbilder

Ölbilder
Meine Bilder leben von der Farbe und den Gegensätzen von Licht und Schatten. Es sind schöne Landschaften, die mir Motive bieten. Dem Betrachter bleibt Raum für eigene Ergänzungen und Gefühle. Die leuchtenden Farben meiner Palette drücken Lebensfreude aus. Dabei werden natürliche Farben oft intensiv wiedergegeben. Wie sagte schon Auguste Rodin in seinem Testament. Die schönsten Motive habt ihr vor euren Augen: es sind die, die ihr am besten kennt. Ein Maler ist, wer das, was jeder gesehen hat, mit eigenen Augen sieht und die Schönheit der Dinge erkennt, die zu gewöhnlich sind, um den anderen noch aufzufallen. Schlechte Künstler schauen immer durch die Augen anderer.

Der Hang zur Malerei wurde mir, wie man so sagt, in die Wiege gelegt. Über den Rahmen der üblichen Kunsterziehung hinaus, lernte ich durch viele Skizzen Formen und die Wirkung des Lichts. Mit Buntstiften entdeckte ich die Farben für mein Schaffen. Meine ersten Ölbilder malte ich im Stil des Realismus. Später waren auch Tendenzen zur naiven Malerei erkennbar. Neuere Werke zeigen den Hang zum Impressionismus. Ich male nach eigenen Bildern, die ich auf Reisen sammle. Für meine Arbeit liebe ich die Stille und Abgeschiedenheit meines Ateliers. Als weiteren Entwicklungsschritt setze ich mir jährlich ein Thema und gestalte am Jahresende eine eigene Ausstellung dazu. Die zusätzliche Suche nach Räumlichkeiten und die Organisation der Ausstellung sind immer wieder spannend. Bringen sie doch den Kontakt zu den Menschen und ihren Empfindungen.


Blüten 2017

Es ist faszinierend, wie jedes Jahr im Frühling die Natur erwacht und mit ihren bunten duftenden Blüten Signale sendet. Wir registrieren es mit Freude, aber auch mit einer Selbstverständlichkeit. Was würde geschehen, wenn dies nicht so wäre? Wenn keine Blumen zu blühen beginnen, wenn Bäume keine grünen Blätter im Frühling bekommen. Es wäre schlicht das Ende der Natur und damit auch das Ende der Menschheit. Die Erde würde wieder ein riesiger Gesteinsbrocken, sowie viele andere Planeten im Weltall. Leider scheint dies ziemlich vielen Menschen, auch solchen mit großem Einfluss auf die Geschichte der Menschheit, völlig egal zu sein.
Da fällt mir wieder der Spruch der Umweltaktivisten der 80er Jahre ein, der auf eine Weissagung der Cree Indianer beruht: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Ich möchte dem hinzufügen: Erst wenn keine Blüten mehr blühen werdet ihr merken, dass Steine kein Ersatz sind.

Kuba 2016

Hatte ich eine karibische Trauminsel erwartet, so wurde zuerst einmal viel Geduld von mir verlangt. Wenn vier Flieger gleichzeitig in Havanna landen, dann bricht dort die Organisation zusammen. Nach drei Stunden hatte ich meinen Koffer und meine Unterkunft in einer Casa um zwei Uhr nachts. Am nächsten Tag fiel der Ausflug ins Wasser, weil durch den Besuch von Obama keine Busse fuhren.
Am frühen Morgen wurde mir dann noch das Fotografieren am Wohnort durch eine Polizeistreife verboten. Am liebsten wäre ich gleich wieder nach Hause geflogen. Doch ich blieb, nicht zuletzt wegen der vielen netten Menschen von nebenan. Auf meiner Rundreise lernte ich weitere kennen und die schönen Orte an denen sie leben, trotz finanzieller Armut haben sie den Reichtum schöner Natur. Ihre Musik und Lebensfreude ist ebenso wohltuend wie ihre Gastfreundschaft. Am Ende meiner Reise war der anfängliche Ärger vergessen und ich hoffe für die Menschen auf Kuba, dass sie nicht vom Tourismus überrollt werden.



Reflexionen 2015

Der Begriff Reflexion ist den meisten aus der Physik bekannt. Dort ist es die Bezeichnung für das Zurückwerfen von Wellen an einer Grenzfläche. Seien es nun Licht-, Wärme oder elektromagnetische Wellen. Je nach Beschaffenheit der Oberfläche in Bezug auf die Wellenart, werden die Strahlen komplett reflektiert oder zum Teil absorbiert. Die Wellen werden dabei gebündelt oder diffus wieder gegeben.

Es gibt diesen Begriff aber auch in der Philosophie. Grob beschrieben handelt es sich um ein prüfendes und vergleichendes Nachdenken. Sei es dabei die Reflexion auf unsere Mitmenschen, wie zum Beispiel der Umgang mit Menschen mit Behinderung, oder sei es die Reflexion auf das eigene Innere, die Selbstreflexion.





Metamorphose 2014

Bilder zu meiner eigenen Ausstellung 2014 auf Zeche Zollverein in Essen zum Thema Metamorphose. Stellen Sie sich einmal vor, Sie wachen morgens auf und alles ist anders. Sie fühlen sich ganz anders und bei der Betrachtung im Spiegel blickt Sie ein fremdes Gesicht an. Schlecht geträumt oder zu lange gefeiert meinen Sie? Irrtum - reale Wirklichkeit! Tagtäglich, millionenfach, doch zum Glück nur in der Tier- und Pflanzenwelt. Wirklich nur dort? Da muss man sich die Frage stellen, was bedeutet Metamorphose und wie zeigt sie sich?

Wenn die Kaulquappe zum Frosch wird, oder die Raupe zum Schmetterling, dann vollzieht die Natur geheimnisvolle Gesetze der Verwandlung, von denen wir nur wenig kennen. Insekten, Amphibien, Schalentiere und viele andere Tierarten wandeln in Tagen ihre Gestalt. Aber die Metamorphose zeigt sich auch in Verhaltensänderungen. Die Wanderheuschrecke zum Beispiel ist eine Einzelgängerin. Doch in einer Phase ändert sie dieses Verhalten und verwüstet mit ihren Artgenossinnen ganze Landstriche. Etwas weiß man heute schon, dass Botenstoffe wie das Hormon Serotonin dieses Verhalten steuern.

Emotionen 2013

Bilder zu meiner eigenen Ausstellung 2013 auf Zeche Zollverein in Essen zum Thema Emotionen. Emotionen sind der letzte weiße Kontinent, den es zu entdecken gilt. Jahrhunderte stand das rationale Denken und Handeln im Vordergrund. Wurde die Intelligenz eines Menschen durch einen Quotienten ausgedrückt. Heute wissen wir, auch Gefühle gehören zu uns und unserem Leben. Die Wissenschaft ist auf der Suche nach dem Gefühl. Kernspintomographen erlauben einen Blick in das Organ, das uns fühlen lässt. Doch wo befinden sich jene komplexen Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Evolution gebildet haben.

Jede Erfahrung wird im Gehirn mit entsprechenden Gefühlen verbunden. Je intensiver eine Emotion ist, umso intensiver bleibt sie im Gedächtnis verankert. So entsteht Lebenserfahrung. Mit der Fülle an Erfahrung wird auch das emotionale Bewertungssystem differenzierter. Im Jahre 1990 wurde der Begriff Emotionale Intelligenz eingeführt. Er geht einher mit dem Terminus Soziale Intelligenz. Diese Begriffe sind mit der Frage nach Erfolg im Leben und Beruf entstanden.

Impressionen 2012

Bilder zu meiner eigenen Ausstellung 2012 auf Zeche Zollverein in Essen zum Thema Impressionen. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat der Impressionismus einen festen Platz in unserer Kultur. Waren die ersten Ausstellungen von impressionistischen Bildern der Künstler Monet, Sisley, Pissaro, Gauguin, Caillebotte, Cezanne, Renoir, Degas, Bazille, Morisot und vieler anderer ein Misserfolg, so nehmen heute in der Rangliste der Besucherzahlen von Kunstausstellungen, die der Impressionisten vordere Plätze ein. Noch vor Künstlern wie Rembrandt, Picasso und Matisse. War der Begriff Impressionismus am Anfang nur ein Schimpfwort, so ist es heute eine der bedeutendsten Kunstrichtungen.

   
Seele 2011

Bilder zu meiner eigenen Ausstellung 2011 auf Zeche Zollverein in Essen zum Thema Seele. Auch wenn wir viel zu dem Thema lesen, so wissen wir doch wenig. Wir wissen nicht einmal mit Sicherheit, ob es sie überhaupt gibt. Also glauben wir an etwas Imaginäres. Wir hoffen, dass wir in vielem unsere Seele erkennen. Und wenn schon alles auf dieser Welt vergänglich ist, dann hoffen wir auf die ewige Existenz unserer Seele. Viele glauben daran, dass die Seele an einen schöneren Ort gelangt. Andere wieder glauben, dass sie in einem anderen Menschen wiedergeboren wird. Wie dem auch sei, die Seele ist ein spannendes Thema, dass mich auch über diese Ausstellung hinaus weiter beschäftigen wird. Mit allem Respekt vor den Geheimnissen der Seele.


Balance 2010

Bilder zu meiner eignen Ausstellung 2010 im City Center Gladbeck zum Thema Balance. Wie wichtig die Balance für uns und in vielen Bereichen ist, ist mir erst bei der Beschäftigung mit diesem Thema bewusst geworden. Wenn wir genauer hinsehen, dann stellen wir fest, dass ohne Balance ja sogar die Existenz der Menschheit gefährdet ist. Doch auch in kleinen Dingen geht es nicht ohne Balance. Es lohnt sich also, die Balance zu einem persönlichen Thema zu machen und ihre Existenz zu hinterfragen. Organisationen und Firmen haben ihr Wirken der Balance gewidmet. Viele Menschen helfen selbstlos anderen, ihre Balance wieder zu finden. Ihnen ein besonderer Dank.


Lebensart 2009

Bilder zu meiner eigenen Ausstellung 2009 im alten Turbinenraum der Maschinenhalle Zweckel. Lebensart bedeutet nicht nur gut und schön zu leben, sondern sich auch Werte im Umgang miteinander und für ein persönliches Lebensziel zu setzen. Menschen wie Albert Schweitzer, Mahatma Gandhi und der 14. Dalai Lama können uns Vorbild sein. Natürlich kann man nicht jederzeit und an jedem Ort ständig Gutes tun. Doch die Besinnung auf Lebenswerte, hin und wieder, vielleicht auch in einer Meditation, halten uns auf der Fahrbahn des Lebens.



Tango Argentino

Balance lässt sich auch in der bewussten Bewegung erfahren. Kommt zu der bewussten Bewegung noch Musik und die Kommunikation mit einem Tanzpartner hinzu, landet man unweigerlich beim Tango Argentino. Kein Wunder also, dass ich auch zu diesem Thema Bilder gemalt habe. Balance, Kontakt, Improvisation, Bewegungsqualität, Rhythmus, Harmonie, Umarmung und Gefühle zeichnen die Qualität dieses Tanzes aus.

Ob Militärdiktatur oder Rezession, die Argentinier haben schon so manche Krise überstanden. Wie sie das machen? Ganz einfach: Sie tanzen. Natürlich löst der Tango nicht die eigentlichen Probleme, aber als ein unverzichtbarer Teil der Lebenskultur hilft er zumindest gegen schlechte Laune.
Olivenbäume

Olivenbäume gehören mit zu meinen Lieblingsmotiven. Nicht nur, dass der Olivenbaum ein idealer Nutzbaum ist und sich vieles von ihm verwerten lässt, auch das Spiel seiner Farben bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ist immer wieder faszinierend. Schon van Gogh war davon sehr angetan.
Seinen Ursprung hat der Olivenbaum im östlichen Mittelmeer. Heute ist der Mittelmeerraum immer noch das klassische Anbaugebiet. Man schätzt, dass weltweit über 800 Millionen Bäume existieren. Bei sorgfältiger Pflege können sie einige hundert Jahre alt werden. Sie brauchen viel Sonne und im Herbst ordentlich Regen. Sie vertragen sogar große Temperaturschwankungen und gelegentlich auch mal geringe Minusgrade. Durch ihre tiefen Wurzel versorgen sie sich in niederschlagsarmen Zeiten mit Grundwasser und gedeihen so auch auf kargem Boden.

Birken

Birken sind seit jeher ein Motiv für viele Maler. Es liegt wohl am besonderen Farbspiel zwischen weißer Rinde, lindgrünen Blättern und gelben Blütenständen. So war zum Beispiel der Barkenhof (niederdeutsch Birkenhof) die kulturelle Mitte der Künstlerszene von Worpswede.
Der Hof hatte seinen Namen nach dem Birkenwäldchen, das Heinrich Vogler pflanzte. Kein Wunder also, wenn die Birke in Bildern von Otto Modersohn, Paula Becker-Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck, Carl Vinnen, u. a. oft als Motiv diente.

Provence

Die Provence ist sicher eine der schönsten Landschaften Europas. Mir hat es besonders die alpine Provence angetan. Orte, die fernab von aller Hektik, ein Leben in Beschaulichkeit und Ehrfurcht erlauben, ziehen mich schnell in ihren Bann. Hier komme ich gerne hin und genieße die Mittagssonne zwischen warmen Hausmauern, wie eine Katze. Hier kann man die eigene Lebensbatterie aufladen, um sie dann am Abend, wenn warme Winde über die Hügel streifen, in ausgelassenen Festen wieder anzuzapfen.


Wiesen

Seit Anfang der 80er Jahre bemühen sich Naturschützer, Landwirte, Keltereien und auch der Staat vermehrt um den Schutz unserer Streuobstwiesen. Sie alle haben erkannt, wie wertvoll sie für den Naturschutz, das Landschaftsbild und den Tourismus sind. Es gilt ein Kulturgut zu erhalten. Für die heimische Artenvielfalt mit 3000 Tier- und Pflanzenarten mit ihren 1000 Obstsorten sind sie von großer Bedeutung. Vogelarten wie der Steinkauz, der Gartenrotschwanz oder der Grünspecht finden hier ihre Heimat.




Toskana

Die Toskana ist ähnlich wie die Provence und sicher auch eine meiner Lieblingslandschaften. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen kargen sonnig schattigen Hügel, fruchtbaren Feldern  und hübschen Städten mit einer großen kulturellen Geschichte größer. Man wird nicht müde, zwischen all diesen Abwechslungen zu wählen. Hier finden wir großartige Architekturen von Kultur und Natur. Auch wenn wir diese Orte längst verlassen haben, wirken sie noch in uns nach.


Landschaften

Natürlich will ich auch all die Orte nicht vergessen, die uns Ruhe, Entspannung und Freude schenken. Wie Dänemark mit seinen unendlichen naturbelassenen Stränden. Wie Schweden mit seinen vielen Seen und Wäldern. Wie Norwegen mit seinen Fjorden und Wildbächen. Wie Sardinien mit seinen türkisklaren Buchten. Da fallen mir noch viele weitere schöne Orte ein.
Stillleben

In der Bezeichnung steckt nicht umsonst das Wort Leben. Manche Dinge des täglichen Lebens sehen in einem anderen Licht ganz anders aus. Farben und die Wirkung von Licht und Schatten sind hier die Stilmittel. Die Gegenstände, um die es dabei geht, werden nach ästhetischen Aspekten angeordnet. Sie stehen oft in einem direkten Zusammenhang zu einem Thema.


Blumen

Sie gehören zu unserem Lebensstil und verschönern Haus und Garten. Jeder von uns hat natürlich seine Lieblingsblumen. Zu meinen Lieblingsblumen gehören der Klatschmohn, die Kornblume und die Sonnenblume. Aber nicht nur sie dienen mir als Motiv. Hier kommt es auf die richtigen Farben und räumliche Tiefe an.

Hauptseite   Über mich   Ölbilder   Zeichnungen   Lyrik   Events   Atelier   Kontakt   Links   Presse  

© Harald Nahrstedt
(Die Seiten wurden für die Bildbreite 800 Pixel optimiert)
Stand: 21.08.17 [ZoneTransfer] ZoneId=3